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Die Fütterung von Minishettys und Shettys 

Miishettys und Shettys sollten und dürfen keine 24h Wiese haben, schon gar nicht auf den Hochleistungsweiden, die häufig bei der Großpferdehaltung anzutreffen ist. Die Folge von zu "fettem" Gras sind EMS oder Rehe. Dieses ZUVIEL an gutem Gras kann meistens gar nicht abtrainiert werden.

Zur Weidesaison bis Mitte Ende July ist die Gefahr sich zu fett zu fressen für die Minis und Shettys besonders hoch. Deshalb ist weniger Weide für diese kleinen Pferde gesünder, man sollte jedoch für  einen geeigneten und von den Abmaßen geräumigen Paddock sorgen, so dass sie dort toben und sich aus dem Weg gehen können. Eine Boxenhaltung ist absolut ungeeignet.
 

Außerdem ist genügend Beschäftigung und Training für den Kopf und Körper ebenso wichtig wie die Haltung.

 

Wie auch ihre großen Verwandten sollten die Minis immer genügend Wasser, gutes Heu und einen Salzleckstein zur Verfügung haben.  Kraftfutter hingegen benötigen diese kleinen guten Futterverwerter so gut wie nie. Ich weiß, dass so mancher Mini und Shettybesitzer meint den Ponys etwas Gutes tun zu müssen. Von diesem Gedanken sollte man sich wirklich lösen. Ein gutes Mineralfutter hingegen kann mitunter im Vorfeld Mangelerscheinungen vorbeugen.

 

 

Als Dressurausbilderin habe ich selbst bei Großpferden allzu häufig eine nicht artgerechte und dem Training angepasste Fütterung erlebt. Pferde die täglich eine Stunde im Schritt, Trab und Galopp gearbeitet werden benötigen keine Rennbahnfütterung. Es gibt eine klare eindeutige Fütterungsempfehlung für den Erhaltungsbedarf, für leichte, mittlere und schwere Arbeit. Wobei 1 Stunde Arbeit mit vermehrt Schrittarbeit (20 min aufwärem und 10 min "Trockenreiten" immer noch zur leichten Arbeit gehören. Es sei denn die Lektionen dazwischen gehen vermehrt auf die Hinterhand wie z.B. Piaffe und Passage.

Auch mit den Shettys kann man solche Lektionen an der Hand erarbeiten, trotzdem benötigen die Kleinen dann immer noch keine Haferration. Sicherlich kann man als Belohnung eine hömopathische Dosis Hafer mit einfließen lassen, was natürlich auch für Shettys gesünder ist als irgendwelches Müslifutter welches evtl. auch noch mit Melasse versetzt ist. Da heißt es einfach "Finger weg"
 

Grundsätzlich sollte vermieden, dass die Pferde -und hier ist die Größe egal- länger als 4 Stunden ohne Heu stehen müssen. Was bei Shettys zusätzlich beachtet werden soll, dass sie anderen Pferden nicht beim Fressen zusehen müssen ohne selber etwas zu Fressen zur Verfügung zu haben. Allzuoft haben gerade die kleinen Pferde dadurch eine Übersäuerung des Magens bis hin zum Magengeschwür entwickelt. Sie speicheln ein und der Magen fängt an Verdauungssäfte zu produzieren, da sie jedoch kein Futter zur Verfügung haben übersäuert der Magen was zu Schäden in der Magenschleimhaut führt und zu kolikähnlichen Sympthomen. 

 

Eine Umstellung der Shettys auf 24h / 7t Heu ist manches Mal etwas schwierig, da die Shettys zu Anfang gewohnt sind, dass irgendwann die Ration aufgefressen ist und es dann ersteinmal nichts mehr gibt. Also fressen sie unentwegt. Nach einigen Wochen haben sie sich daran gewöhnt, dass immer Futter zur Verfügung steht und das Fressverhalten ändert sich.

Ich beobachte bei meinen Minis, dass sie mitunter 2 Std. gar nicht fressen und dann wieder ein wenig rummümmeln um dann aber wieder einfach nur zu dösen oder sich miteinander zu beschäftigen.  Sollte man das Gefühl haben, dass sie dieses vermehrte Fressverhalten aber nicht ablegen, kann das Heu auch in Wasser getränkt werden, dadurch wird der Zuckergehalt ausgespült, so haben sie zwar genug Rohfaser aber weniger Nährstoffe, die dick machen. Hierbei möchte ich aber drauf hinweisen, dass es mit einem einfachen "nass machen" nicht getan ist, das Heu sollte etwa 1/2 Stunde im Wasser liegen, abtropfen lassen und dann frisch verfüttern.
Über eine gewisse Zeit können zu dicke Ponys so auch auf Diät gesetzt werden. Mit einem guten Mineralfutter wie es z.B. die Fa. IWEST (Magnolyste S100 oder Magnostable) anbietet ist man immer sicher, dass die Mineralversorgung abgedeckt ist. 

Michaela Hülsmann

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