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Dressurausbildung - Haltung

 

Alles beginnt mit der Haltung von ihrem Partner dem Pferd.

Ob Freizeitpferde oder Sportpferde, klein oder groß,  Pferde haben Grundbedürfnisse, die man nicht außer Acht lassen darf.

Die Grundbedürfnisse wie immer genügend Frischwasser, genügend Rohfaser (Gras, Heu, Futterstroh) Auslauf mit sozialen Kontakten zu anderen Pferden ist ein Muss, wofür jeder Pferdebesitzer Sorge zu tragen hat. Das dies mehr oder weniger schwierig sein kann, steht hierbei außer Frage. Oftmals treffe ich immer noch  Pferdehaltungen an, wo ich nicht mal beide Augen zudrücken kann. Es gibt in sehr vielen Ställen mit Pferdehaltung immer noch große Defizite, die mit wenig Aufwand zu verändern sind. So mancher Stallbetreiber ist jedoch so betriebsblind, dass er seine Möglichkeiten überhaupt nicht mehr sieht.

Ich habe gedacht dass ein Umdenken so langsam Einzug in die Pferdeszene genommen hat, doch immer wieder werde ich leider vom Gegenteil überzeugt.  

Hier können nur die Pferdebesitzer etwas tun, denn "der stete Tropfen höhlt den Stein". Wenn die Stallbetreiber immer wieder auf diese Defizite angesprochen werden, wird ein Umdenken stattfinden müssen. Die Betreiber einer Reitanlage oder Pensionsbetriebe sind Dienstleister, die ihre Kunden zufrieden stellen müssen um ihren Stall auszulasten. Oder würden Sie ihre Kinder in eine Kindertagesstätte mit unqualifiziertem Personal und schimmeligen Essen betreuen lassen.

 

Um für die Ausbildung eines Pferdes eine gute Voraussetzung zu haben, ist es zwingend erforderlich die Bedürfnisse eines Pferdes zu kennen, sich damit auseinander zu setzten und das bestmögliche ihm zu bieten. Nur ohne Defizite in der Haltung und Fütterung ist es ausgeglichen und kann sich ohne Zwang auf die Ausbildung einlassen.

 

Wie oft beginnt ein Reiter einen Satz mit, es ist ein tolles Pferd aber...., er hat heute einen schlechten Tag, eigentlich kann er das, aber...... ich habe alles richtig gemacht, aber er ist zu dumm dazu. usw. usw. Nicht selten erlebe ich das die Reiter und/oder Pferdebesitzer ein mangelndes Wissen um die Grundbedürfnisse eines Pferdes haben.

 

Das Grundbedürfniss eines Pferde ist die Möglichkeit sich fast uneingeschränkt bewegen zu können und die sozialen Kontakte nicht nur mit dem Menschen zu haben sondern auch und hauptsächlich mit seines Gleichen dem Pferd leben zu können.

Pferde die eine natürliche soziale Kompetenz haben, können bedenkenlos in eine bestehende Herde integriert werden. Ein ausgeglichener Herdenchef erledigt seinen Job souverän, ohne dass der Mensch eingreifen muss.

 

Sehr häufig erlebe ich es dass die Pferdebesitzer eine lange Eingewöhnungsphase den Pferden antun. Sind die Pferde jedoch körperlich gesund zögert man das Eingewöhnen nur unnütz heraus. Genügend Platz zum ausweichen reichen aus um ein Pferd in eine bestehende Herde zu etablieren. Ich habe im Laufe meines Lebens mit den Pferden verschiedene Haltungsformen erlebt und ausprobiert. Jedoch gerade für die beanspruchten Dressurpferde hat sich gezeigt, dass eine vernünftig geplante Offenstallhaltung für die Pferde die bestmögliche ist.

Sicherlich ist diese Haltungsform in vielen Pensionsställen nicht möglich, doch jeder Pferdebesitzer sollte unter einer Paddockbox mit zusätzlichem Weidegang nicht aufstallen. Nur diese konsequente Haltung gegenüber den Pensionsbetrieben bringt diese zum Umdenken in der Pferdehaltung. Auch enge Offenstallhaltungen müssen ein Tabu sein, da die Verletzungsgefahr und der Stress für die Pferde viel zu hoch ist.

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Michaela Hülsmann

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